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Villa Otrang, Mosaik, Blume, Foto: Axel Brachat
Startseite > Startseite > Wilhelm-Hack-Museum
01.02.2012

Wilhelm-Hack-Museum

Die Entstehung der ungegenständlichen Kunst ist der eigentliche Schwerpunkt des Wilhelm-Hack-Museums, d.h. die in den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entstandene Kunst. Dazu gehört auch das größte Kunstwerk des Museums.

Es befindet sich nicht im sondern am Museum: der größte Miró der Welt, ein Kunstwerk, das der spanische Künstler eigens für die Südfassade des Museums geschaffen hat. Mehr als 9000 Keramikplatten bedecken die Wand. Es ist ein knalliges Spiel mit den Grundfarben Rot, Gelb, Blau und Grün, die von schwarzbraunen Flächen und Linien in bewegte Formen gebracht werden.

Neben der erstklassigen Moderne finden aber auch Liebhaber älterer Epochen hochkarätige Exponate, zum Beispiel aus der Zeit der Römer, der Franken oder des späten Mittelalters. Vom Art Bistro hat man einen guten Einblick in die Räume der Wechselausstellungen, wo regelmäßig ältere, moderne oder zeitgenössische Kunst zu Besuch ist.

Redaktionstipp der Woche: Ausstellung "I Love Aldi":

Das Prinzip ALDI ist eines der erfolgreichsten Geschäftsmodelle in Deutschland. Das Versprechen lautet "hohe Qualität, niedriger Preis". Eingelöst werden kann dieses Versprechen nur über ein konsequentes Verfolgen des Discount-Prinzips: Masse bzw. Menge (im Ein- und Verkauf!) als oberstes Gebot; danach ist das wichtigste Prinzip Verzicht: Verzicht auf Zwischenhändler, auf aufwändige Markenwerbung, auf schillernde Wareninszenierungen, auf großes Sortiment.

Längst ist das Phänomen ALDI ein gesellschaftliches Thema geworden. Es geht dabei nicht um die Marke ALDI, sondern um das System, das in dieser Marke Kultstatus erreicht hat. Nicht nur in Arbeiterstädten wie Ludwigshafen hat die "Aldisierung" als Gegenmodell zum Luxus-Markenfetischismus alle Einkommens- und Bildungsschichten erreicht und mit dem Billig-Virus infiziert. Das Wilhelm-Hack-Museum widmet sich nun erstmals konsequent dem Thema "Discount" und "billig".

Unter dem Titel "I love ALDI" reflektieren 38 Künstlerinnen und Künstler teils unmittelbar, teils im weiteren Sinne Fragen der industriellen Lebensmittelproduktion, der Billigware und des postmodernen Konsumverhaltens.

Quelle und weitere Informationen: http://www.wilhelmhack.museum

und im Kulturland: http://www.kulturland.rlp.de

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