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Startseite > Startseite > Deutscher Preis für Denkmalschutz für Erika Friderichs
06.02.2012

Deutscher Preis für Denkmalschutz für Erika Friderichs

Anlass für die Auszeichnung sind die Aktivitäten des vor fast acht Jahren gegründeten Mainzer Denkmalnetzwerks. Die nachträgliche Verleihung des Preises an die Mainzer Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Initiatorin des Mainzer Denkmalnetzwerks fand in den Räumlichkeiten der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz im Erthaler Hof statt. Bei der „Silbernen Halbkugel“ handelt es sich um die höchste Auszeichnung für denkmalpflegerische Leistungen in Deutschland.

Da Frau Friderichs nicht an der offiziellen Preisverleihung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz letzten November in Cottbus teilnehmen konnte, wurde die würdevolle Übergabe des Preises durch die rheinland-pfälzische Kulturministerin Doris Ahnen und die Geschäftsführerin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, Dr. Andrea Pufke, nachgeholt.

Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass Erika Friderichs‘ Initiative Mut mache und ihre Begeisterungsfähigkeit bei der Einwerbung von Fördergeldern zur Instandsetzung von stadtgeschichtlich bedeutenden Denkmälern regelrecht ansteckend sei. Die Jury weiter: „Ihre einfallsreichen und nachahmenswerten Aktionen haben zu einer verbesserten Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden bei der Erhaltung und Vermittlung von Denkmälern in Mainz geführt.“

„Nicht nur die Mainzerinnen und Mainzer können sich an zahlreichen historischen Bauten erfreuen, deren Sanierung erst durch das großartige Engagement des Denkmalnetzwerks möglich wurde“, lobte Doris Ahnen. Die Instandsetzung der Rheintore und die Fassadenerneuerung des als „Römischer Kaiser“ bekannten Verwaltungsgebäudes des Gutenberg-Museums, das wieder zum „Schmuckstück des Liebfrauenplatzes“ wurde, seien nur zwei Beispiele von vielen, so Doris Ahnen weiter.
Mit Leib und Seele habe sich Frau Friderichs dem Denkmalschutz verschrieben, immer mit dem Blick auf das Wesentliche und Machbare. „Ihr, aber natürlich auch allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Mainzer Denkmalnetzwerk sei auch im Namen des Landes herzlich gedankt.“

„Es gab in den knapp acht Jahren Netzwerk-Arbeit keine Unterbrechungen oder gar Ermüdungserscheinungen. Wir als GDKE Rheinland-Pfalz sind dankbar für das konstruktive Miteinander“, führte Thomas Metz, Generaldirektor der GDKE, aus.

Landeskonservator Dr. Joachim Glatz bemerkte: „Das Mainzer Denkmalnetzwerk ist deshalb so erfolgreich, weil nicht nur Interessierte, sondern auch die Verantwortlichen und die zuständigen Behörden mit vernetzt sind und grundsätzlich kooperieren.“

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